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    ” Zum Motto der Biennale passte bestens ein Zwitterstuek wie “Visioni” von Eric Maestri und Daniele Ghisi [...]. In einer Installation versammelt das Werk allerlei objets trouvés, physikalishe Apparate und Alltagsgegenstaende, uns bringt sir scheinbar durch wechselnde Beleuchtung zum Klingen. Die Gerausche aber kommen nicht von den Objeckten, sondern aus Lautsprechern, und was wir hoeren, widerspricht fast immer der visuellen Erwartung : Das Messgerat piets nicht, es bloekt – die Fahrradklingel klingelt nicht, sie fiept wie Frettchen. Was anfangs erheiterts, waechst sich aus zu einer ernsthaften Meditation ueber Sein und Shein. Denn Ghisi und Maestri mischen ihr irritierendes Hoer-Schauspiel mi Live-Klnagen. Seltsam verloren sitzt das Ensemble “L’Imaginaire” zwischen des Apparaturen : Der Mensch wirkt einsam, fremd, wie gefangen in einer Welt, in der nicht so ist, wie es klingt.”
    Christian Wildhagen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17/10/2013


    “…Visioni, prima esecuzione assoluta, 50’, è un lavoro maturo ed eccezionale…”
    Pr|Undercover, 11/10/2013


    “…andere Formen der stimmlichen Tongebung, womit auch Szenisches angesprochen ist, und andere Weisen der Verteilung von Musik im Raum – das sind zentrale Themen in der Geschichte der modernen Musik. Von beidem sprach das szenische Projekt « Visioni » von Eric Maestri und Daniele Ghisi. Es versammelte auf einer Bühne im Arsenal eine Auswahl elektroakustischer Geräte aus dem Brockenhaus und versah sie mit Lichtblitzen, elektronischen Geräuschen und live gespielter Musik. Dass mit dem Ensemble L’Imaginaire Menschen beteiligt waren, nahm man nur am Rande wahr ; die Einrichtung war technisch so raffiniert, dass der Bestand aus dem Brockenhaus förmlich ins Tanzen geriet – was gleichzeitig für wohltuende Entspannung wie für die Schärfung der Sinne sorgte.”
    Peter Hagmann, Neue Zeurcher Zeitung, 10/10/2013


    Un voyage vers une contrée musicale qui n’existe pas, une interrogation sur les sons, une utopie créative, voilà ce qu’ont proposé ces musiciens, à la réflexion très pointue.
    DNA, 22/12/2012